Fettreduktion mit Ultraschall

Fettreduktion mit Ultraschall, Wunder oder doch nicht?
Es werden seit den letzten Jahren immer mehr neuartige Geräte auf dem Markt angepriesen, welche versprechen bzw. sugerieren, Fettzellen sanft und ohne Operation mit Ultraschallwellen zu reduzieren. (Ultrashape, Ultracontour, Proslimmelt, Liposonix, Beauty Tec.)

Wirksam sind zwei Verfahren:

HIFU (high intensive focalized ultrasound) 
Bei der HIFU werden ähnlich wie bei der Nierensteinzertrümmerung mehrere Ultraschallsonden auf einen Punkt unter der Haut fokussiert und die Fettzellen durch die hohe Energie regelrecht zum platzen gebracht
Es entstehen dabei kleine Hohlräume, die etwa die Größe eines Reiskorns haben. Je nach Invasivität kann der Körperumfang nach der Behandlung anschwellen, weil zunächst eine blutende Wunde im Gewebe erzeugt wird. So erkennt man auch, ob ein HIFU Gerät eingesetzt wurde.
Nach dem Heilungsprozess ist eine Umfangsreduzierung messbar.
Gleichzeitig muss auf eine vernünftige Ernährung umgestellt werden, sonst werden die freiwerdenden Fette sofort in andere Fettzellen eingebaut. Es sollte auf Zuckerhaltige Lebensmittel verzichtet werden, weil diese den Fettabbau blockieren.

Kavitationsverfahren
Bei den Kavitationsverfahren wird  niederfrequenter Ultraschall angewendet, der die Fettzellen in starke Schwingungen bringt. Dabei entleert sich die Fettzelle und verliert die Fähigkeit zu speichern. Die wirksamen Verfahren arbeiten in einem Wellenspektrum, um verschieden große Fettzellen oszillieren zu lassen. Manche System überlagern die Ultraschallwelle mit einer Druckwelle, die ganze Fettzellenkollektive zum zerplatzen bringt. Die kombinierten Druck- und Ultraschallwellen erzeugen sehr kleine Gasbläschen in den Fettzellen.

Durch den Druckunterschied zwischen der Flüssig- und Gasphase implodiert das Bläschen. Der dabei entstandene Druck lässt die Zellmembran zerbersten. Das nennt man Kavitation. Beim Zerplatzen gibt es ein Kavitationsknall, der durch den Körper in Form von Druckwellen geleitet wird. Dieser „Schall“ wird vom Knochen reflektiert und als deutlich höhrbares Geräusch direkt ins Ohr geleitet. Dieses Geräusch ist der Beweis für tatsächlich stattfindende Kavitation.

Wie bei der „Fett-weg-Spritze“ wird das Fett-Wasser Gemisch (Emulsion) vom lymphatischen System abtransportiert und der Leber als Energie angeboten. Wird dem Körper während der ersten Tage nach der Behandlung wenig oder kein Zucker zugeführt kann das meiste Fett abgebaut werden.

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